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Schwimmen mit Alexandra Wenk

Vor einigen Wochen habe ich mir in der Olympiaschwimmhalle die Bahn mit Alexandra Wenk geteilt. Sie schwimmt ja nicht mehr in München, war aber zu Besuch in der alten Heimat – und was macht man da? Schwimmen, natürlich! Wir waren nur zu zweit auf der Bahn, es war ein Tag, an dem es recht ruhig war. Und ich muss sagen: Ich war begeistert. Oder ich bin es eigentlich immer noch. Zu sehen, wie so ein Profi schwimmt, das ist einfach nur toll. Wie sie ganz ruhig im Wasser liegt, sich selbst bei den Bewegungen kaum bewegt, kaum anstrengt und so derart schnell vorankommt. Wahnsinn! Sie ist wohl „nur locker“ geschwommen, wenn ich mir erlauben darf das zu beurteilen. Allein die Wasserlage. Ganz ruhig, ganz nah an der Oberfläche. Ganz flach. Ein Armzug, ein Beinschlag – und zack, weg ist sie! Keine Wellen, keine Sauerstoffblasen, kein Garnix! Wie ein Fisch. Diese Körperspannung, diese Beherrschtheit. Anmut pur. Ich habe eine Gänsehaut bekommen, weil es mich so fasziniert hat. Es ist gar nicht so sehr die Geschwindigkeit, die mich beeindruckt hat (obwohl die auch um einiges höher ist als bei meinen eh schon sehr guten Schwimmfreunden). Es ist schwer zu beschreiben, aber vielleicht hat mich am meisten diese Körperbeherrschtheit begeistert. Diese Ruhe und Kraft. Die Leichtigkeit, mit der sie durchs Wasser gleitet, ohne es aufzuwühlen. Die Perfektion. Ich war jedenfalls sehr begeistert, das aus nächster Nähe zu sehen, zu erleben. Und dankbar. Denn es passiert nicht jeden Tag, dass ich mir die Bahn mit einem Profi teilen darf.