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32. Mai

Heute ist der 32. Mai. Das ist kein Tippfehler… oder vielleicht ein kleiner. Man könnte nämlich auch sagen, dass es heute das 32. Mal war. Dass ich schwimmen war. Am Stück! Seit das Freibad am 1. Mai aufgemacht hat, war ich jeden Tag schwimmen. Das wollte ich mal ausprobieren. Letztes Jahr war ich fast den ganzen Mai schwimmen, es gab 3 Tage „frei“. Aber jetzt eben das Experiment.

Ihr könnt euch ja vorstellen, dass es soooo schlecht nicht sein konnte, wenn ich auch heute, laut Kalender der 1. Juni, schon wieder schwimmen war.

Angefangen hat es natürlich gut. Mit viel Vorfreude auf die Freibad-Saison. Und es war toll! Obwohl im Schyrenbad das Wasser an den ersten beiden Tagen recht frisch war. Dafür war das Wetter gut. Das sollte ja nicht so bleiben. Und so bin ich im Regen durch die ganze Stadt geradelt, um ein paar ruhige Bahnen ziehen zu können. Bis auf 2 Tage konnte ich auch meine Standardstrecke von 3.000 Metern schwimmen. Aber die „fehlenden“ 500 Meter wurden bei nächster Gelegenheit nachgeholt. Muss ja alles seine Ordnung haben!

Manchmal war’s auch echt kalt. Aber dafür war ich ungestört. Und ich kam mir recht schnell vor. Ich habe einfach (fast) die ganze Strecke durchgekrault. Zu kkkkaaaalllt zum Nachdenken oder Pause machen! Weiter immer weiter!

Dann flux über die Wiese laufen zur Dusche. Die ist zwar warm, aber der Raum nicht. Es ist eher offen, so dass es kühl ist. Und die Umkleide ist ebenfalls offen. Nur ein Dach drüber (immerhin!). So bin ich dann halb verfroren heimgeradelt und war froh, wenn ich angekommen bin.

Aber es gab auch schöne Tage. An denen ich trotzdem fast allein geschwommen bin, die Sonne hinter den Wolken hervorgelugt hat und es nicht so kalt war. Oder eine meiner Schwimmfreundinnen dabei war. Jede eine Bahn für sich… toll!

Oder ein Tag mit Sonne im Dante. Da war dann gleich ganz viel los. Aber kein Problem, ich kannte alle 4 Mitschwimmer!

Dann war der Tag mit dem Dauerregen. Da hatte ich Glück, denn als ich unterwegs war, hat es fast gar nicht geregnet. Die Isar hatte aber schon beim Hinfahren viel Hochwasser, knapp zwei Stunden später, hatte sie sich einen Weg über die Wiese gebahnt, um den Radweg auf der rechten Seite zu fluten. Das war schon spannend, wie schnell das ging!

An einem anderen Tag habe ich im Schyrenbad ein vierblättriges Kleeblatt entdeckt! Einmal kurz nach unten geschaut und da war es!

Und natürlich gab’s die Tage, an denen ich mir dachte: gut, wenn es vorbei ist und ich Pause machen kann. Und beim Schwimmen die ersten 10-20 Bahnen nicht vorbeigehen wollten. Und dann die letzten 10 auch… die zogen sich… und ich war flügellahm und eigentlich froh, dass es nur noch 2 Tage sind. Der Feiertag und der Freitag. Yeah. Ende in Sicht.

Da lief es im Wasser dann prima! Wie am Schnürchen. Als ob ich nicht die letzten 30 Tage geschwommen wäre.

Und dann eben heute. Sonne, Samstag, warm … und nichts anderes vor. Hm. Ob ich es wage? Eigentlich wäre es verschenkt, nicht schwimmen zu gehen. Vor allem, wenn nächste Woche wirklich Hochsommer ist. Dann geht nämlich nichts mehr. Dann ist Schluss mit lustig und allein in Ruhe und so… also gut. Für 2 klitzekleine Kilometerchen geh ich schwimmen.

Und dann bin ich da. Und es ist recht ruhig. Glück gehabt. Ich lass mich ins Wasser gleiten. Es ist angenehm kühl. Ich spüre das Kribbeln der Wasserblasen an meinem Bauch. Ich trage nämlich einen Bikini, weil es schönes Wetter ist. Ohmann, ist das schön. Und von wegen flügellahm, ich fühle mich gut und schnell.

Dann ist auf einmal Chaos, viele Leute, die recht unterschiedlich schwimmen. Das mag ich eh nicht und nachdem ich jetzt immer allein war, ist es noch blöder. Gut, dass ich nur 2 Kilometer machen will und das gleich erledigt ist.

Und dann? Dann löst sich das Chaos auf und ich denke… hm. Das kann ich jetzt so nicht beenden. Jetzt, wo wieder Ruhe und Ordnung ist. Da muss ich ja fast… genau! Und so war das dann auch. Und am Ende waren es dann doch 3 Kilometer. Zur Belohnung, weil es ich ja gestern mein Ziel erreicht habe.

Morgen ist jedenfalls Schwimmpause. Ganz, ganz sicher!


Ich bin wieder in meinem Element

Nachdem ich die wirklich warmen und schönen Herbsttage vor allem zum Rennradln genutzt habe, habe ich jetzt das Rennrad genutzt, um zum Herbstschwimmen zu kommen. Das ist eine prima Sache, weil’s nämlich schneller geht und mehr Spaß macht.

Am Freitag bin ich sogar eine Variante der Strecke gefahren. Da war’s auch recht warm und als ich am Langwieder See angekommen bin, habe ich mich total aufs Wasser gefreut. Nicht etwa, weil ich verschwitzt war. Sondern einfach auf das Gefühl. Reingehen, schwimmen, genießen. Schauen, wie lange ich durchhalte.

Sonne, leichte Wellen und recht warmes Wasser: der Freitag am Langwieder See

Das Wasser kam mir auch nicht kalt vor. Ich bin zügig reingegangen, hatte aber kein Thermometer dabei. Geschätzt hätte ich es auf 15-16 Grad. Ich schwimme los, es ist kühl, aber nicht schlimm. Es hätte mich schon gereizt, rauszuschwimmen. Oder zu dem schräg gegenüberliegenden Ufer. Aber allein. Eher nicht. Nicht, dass es doch kälter ist als gedacht und dass was passiert. Lieber auf Nummer Sicher und bissl „doof“ am Ufer hin- und herschwimmen. „Viermal, das schaffst du“, denke ich. Und als ich die vier „Bahnen“ hinter mich gebracht habe, merke ich, dass das Wasser gar nicht kalt ist. Es ist eher so, dass es wärmer wurde beim Schwimmen. Auf meinem Rücken fühlt es sich warm an. Also schwimme ich weiter. Brav am Ufer, nach Bahn acht denke ich: „Die zehn machst jetzt voll!“ Gedacht – getan. Dann aber raus, schließlich will ich nicht übertreiben und muss auch noch heimradln.

Am Ufer überkommt mich dann dieses wohlige Kribbeln. Obwohl es ja noch gar nicht kalt ist, durchfluten mich diese Kalt-Warm-Wellen. Es ist herrlich. Wie habe ich es vermisst! Weniger vermisst habe ich allerdings, was unter meinem Badeanzug zum Vorschein kommt: Sand und sogar eine Minischnecke. Ich war wohl zu lange im Wasser, da hat sie es sich gleich bequem gemacht. Naja. Schnell weggeschnippt, abgetrocknet, angezogen.

Schee war’s!

Und während ich noch dasitze und die Sonne genieße, kommen zwei Bekannte: Ruth und Robert, die ich letztes Jahr hier kennengelernt habe. Die auch im Herbst schwimmen und einfach schauen wollten, wie lange es klappt. Leider habe ich sie dann letztes Jahr nicht mehr gesehen. Aber just am Freitag, als ich zum See geradelt bin, habe ich an die beiden gedacht. Und schon sind sie da! Bis November haben sie durchgehalten, dann war’s Wasser zu kalt. Ich finde auch, dass es einen Unterschied macht, ob das Wasser über oder unter 10 Grad hat. Das ist so eine Grenze. Genau wie die 5-Grad-Marke. Das ist auch nochmal eine andere Nummer – und unter 5 Grad zählt es dann tatsächlich als Eisschwimmen.

Die beiden schwimmen also auch ihre Runde und wir ratschen noch ein bisschen. Sehr schön, das hat mich echt gefreut, die beiden doch wieder zu treffen.

Heute war ich auch nochmal schwimmen. Bei ganz besonderem Licht. Über München ist eine graue Wolkendecke, es gibt diffuses Dämmerlicht. Nicht dieses fade Licht, wenn es wolkig ist, sondern eher wie morgens oder abends in der Dämmerung. Das kommt wohl daher, dass der Himmel im Süden blau ist. Was sag ich: blau? Hellblau. Türkishellblau. Unfassbar schön. Und dieses Blau schiebt sich langsam nördlich. Oder besser, die warme, trockene Föhnluft schickt die Wolken weg. Sie schiebt sie nach Norden. Heute konnte ich das beim Radln schon prima beoabachten.

Da hinten schiebt der Föhn den blauen Himmel an – oder die Wolken weg. Ansichtssache!

Warm war’s aber nicht. Etwa 11 Grad. Leichter Ostwind, den man aber nur als Gegenwind-Verstärker gemerkt hat. Der See lag spiegelglatt vor mir. Dieses Prä-Föhn-Dämmerlicht hat eine ganz besondere Stimmung gezaubert. Die Birken haben golden geleuchtet. Und auch die anderen gelben Blätter sahen eher aus wie kleine Lampen an den Bäumen. Es war surreal. Ihr müsst euch das jetzt vorstellen, weil es auf den Fotos nicht so rüberkommt. Da ist es einfach duster und grau.

Das Handy kann die tolle Lichtstimmung nicht einfangen. Immerhin sieht man, wie spiegelglatt das Wasser ist.

Das Wasser kam mir dann aber deutlich kälter vor als am Freitag. Schon beim Reingehen an den Füßen habe ich es gespürt. Wieder ohne Thermometer. Ich dachte ja, dass es mir egal ist, wie warm das Wasser ist. Aber ehrlich gesagt bin ich zu neugierig und werde es nächstes Mal wieder mitnehmen. Ich tauche unter, es ist kalt. Kälter als beim letzten Mal. Ich schwimme einmal hin und her. Puh! Aber ich will auch kein Jammerlappen sein und sage mir, dass vier „Bahnen“ schon gehen. Also nochmal hin und her. Und dann raus. Es ist kalt. Ganz anders als am Freitag. An Land bin ich auch froh, mich in mein dunkelblaues Handtuch zu wickeln und den nassen Badeanzug ausziehen zu können. Dieses Mal auch ohne Mitbringsel aus dem See. Gekribbelt hat’s natürlich schon. Und das war wieder toll. Die Lebensgeister tanzen unter der Haut Samba, ich fühle mich erfrischt und belebt. Und freue mich schon aufs nächste Mal.

Der Busch rechts im Bild hat in Wirklichkeit gelb geleuchtet. Also nix grau-in-grau wie auf dem Bild.

Für alle, die es auch reizt, habe ich hier nochmal meine persönlichen Tipps zum Herbst-, Winter- oder Eisschwimmen zusammengefasst.


Mondfinsternisschwimmen

Ein wirklich warmer, ja heißer, Sommertag verabschiedet sich in eine laue Nacht. Die Sonne ist hinter den Bergen verschwunden und schickt letzte Strahlen in den Abendhimmel. Einige Wölkchen leuchten hell. Darunter liegt der Tegernsee.

Spiegelglatt. Dunkel. Die Schatten der umliegenden Berge zeichnen sich schwarz auf der dunkelblauen Oberfläche ab. Die Lichter aus Tegernsee hinterlassen lange Streifen auf dem Wasser. Es ist kitschig-schön.

Mit der Nachbarin meiner Eltern mache ich einen abendlichen Schwimmausflug im Restlicht des Tages. Unsere Schritte ins Wasser zerstören die makellose Oberfläche. Das Wasser ist noch schön warm vom Tag. Und dann schwimmen wir. Oma-Brust, um alles sehen zu können. Ich sauge die Atmosphäre regelrecht ein. Diese Ruhe. Diese Stimmung. Der mächtige Wallberg vor uns. Die Segelboote spiegeln sich im Wasser. Nur unsere Wellen rollen ans Ufer.

Und immer ein erwartungsfreudiger Blick zum Himmel über dem Wallberg. Denn dort wird er gleich erscheinen. Der Vollmond. Der den Tegernsee silbern glitzern lässt. Und der heute ja rot sein wird. Wegen dieser Jahrhundertmondfinsternis.

Es ist eher Zufall, dass ich am Tegernsee bin. Spontan wegen des Sommerwetters. Und dann sowas. Muss ich mir anschauen. Aber: nix passiert! Ach, noch zu früh. Wir schwimmen zurück. Ich vorsichtshalber Rücken, um den Blick nicht abwenden zu müssen. Aber: nix.

Wieder an Land und umziehen. Nichts tut sich. Wir haben weder Handy noch Uhr dabei. Also abwarten. Und die Abendstimmung genießen. Es wird langsam dunkler. Hinter den Bergen, in Österreich, blitzt es. Wetterleuchten. Mystisch! Mond? Fehlanzeige. Sind wohl doch Wolken am Himmel. Halt nicht überall, nur an der entscheidenden Stelle. Da ist sooooo viel Platz am Himmel. Und wo sind die Wolken? Ausgerechnet, aggrat, da, wo dieser Jahrhundertmond kommen soll. Gemein! Aber es ist jammern auf hohem Niveau. Die Abendstimmung ist auch so mega und unbeschreiblich. Wenn halt das Warten nicht wäre. Diese Erwartungshaltung, dass ja doch noch was fehlt. Etwas, das seit Wochen fest versprochen war.

Aber der Mond mag nicht. Er will seine Ruhe haben und bleibt hinter den Wolken. Irgendwann beschließen wir heimzugehen.

Auf der Terrasse meiner Eltern: auch kein Mond. Eher Finsternis ohne Mond. Dafür Roséwein, immerhin die Farbe passt. Hinter den Bäumen kann man auch nicht sehen, ob sich nicht doch noch was tut. Naja. Es ist auch so ein schöner Abend.

Und plötzlich sehe ich ihn! Zwischen den Blättern, recht dunkelrosa. Der Mondfinsternismond! Tadaaaa! Da isser!! Als schon alle aufgegeben und zusammengepackt und heimgegangen sind. Da kommt er.

Ich gehe zum See runter, weil die Bäume die Sicht versperren. Und da steht der Mond in rot/rosa über dem Wallberg. Und daneben-drunter ein kleiner rötlicher Punkt. Der Mars! Sowas! Unglaublich! Kommt das doch noch hinter den Wolken hervor. Ich bin fasziniert!

Und etwas später schau ich noch mal. Denn jetzt ist die Mondfinsternis eigentlich rum. Aber die“Show“ geht weiter. Denn links leuchtet der Mond jetzt so hell, dass es fast blendet. Die Erde gibt quasi den Mond frei, der Schatten verschiebt sich. Mal wirkt es, als könnte ich die Veränderung direkt sehen. Dann wieder, als ob sich nichts tut.

Fazit: Es war ein faszinierender Abend mit schwimmen in der Finsternis und einem Mond mit Verspätung und Schatten!


Start in die Freibad-Saison

Wie unterschiedlich die Welt sein kann: die Leute, deren Gedanken und auch das Wetter.

Während es letztes Jahr einen regelrechten Kaltstart in die Freibad-Saison gab, war es heuer richtig sommerlich! 28 Grad waren vorhergesagt, das hat sogar die Stadtwerke überzeugt und deshalb hat das Schyrenbad heute schon geöffnet. Statt am 1. Mai.

Letztes Jahr war der Freibad-Start auch Ende April – aber es war kalt. Trotzdem war’s schön!

Ich habe überlegt, ob ich an so einem schönen Sommertag überhaupt ins Freibad gehen soll. Da wird es sicher voll sein. Vor allem, weil es das einzige Freibad ist, das geöffnet hat. Und Sonntag und seit Tagen schon angekündigt, dass es heute Sommer ist. Das sind die Zutaten für Chaos im Bad.

Andererseits will ich gern am ersten Tag gehen. Und so habe ich mich darauf eingestellt, dass es voll wird und schwimmen wohl eher mäßig wird.

Vorm Bad: eine Schlange von Leuten. Einige höre ich sagen: ich hätte nicht gedacht, dass es so voll wird. Und ich denke: wo lebst du denn? Denkt ihr, ihr seid die einzigen, die einen Wetterbericht hören oder zum Fenster rausschauen und die Sonne sehen? Logo zieht’s bei dem Wetter alle ins Freibad.

Naja. Dank Bäderkarte kann ich fix durchs Drehkreuz und bin drin. Liegewiese: voll. Logo. Umziehen und ab zum Becken. Auch gut besucht. Und die abgetrennten Bahnen sind jetzt weiter rechts. So dass es mit der Bahn am Rand 3 abgetrennte Bahnen gibt. In jeder schwimmen ca. 8 Leute und ziemlich ungeordnet. Ich verschaffe mir einen Überblick und entscheide mich für Bahn 2.

Ich muss mich bissl zurechtfinden, doch dann geht’s erstaunlich gut. Das Wasser kam mir etwas kühler vor, aber das macht nichts. Es ist sehr angenehm.

Und dann endlich wieder schwimmen. Also im Freien. Ohne zu warmes Wasser wie im Dante und trotzdem nicht so kalt wie im See. Und irgendwie kommt mir die Bahn im Schyrenbad nicht vor wie 50 Meter. Viel zu schnell ist die Wende da und es geht weiter. Hin und her. Vor und zurück. Herrlich. Also teilweise. Manchmal ist es schon blöd, weil ich überholen muss, nicht wirklich Platz ist (genau dann kommt Gegenverkehr) oder jemand anders überholt und ich bin der Gegenverkehr. Aber im Großen und Ganzen läuft es besser als erwartet. Und dazu Sonne!

Ich bleibe nach dem Schwimmen noch ein bisschen da. Aber da sind es mir dann doch zu viele Menschen. Außerdem gibt’s bei Freunden von mir Spargel und ich bin eingeladen. Jipppie! Essen und ich muss nicht kochen. Danach essen wir noch ein Eis. Und was hat die Eisdiele im Angebot? Seepferdchen-Eis!!! Logo, dass das in meine Waffel kommt.


Sommer-Test

Kurz nach dem Ende der Eisschwimmsaison ist jetzt Sommer. Im April. Also ich nenn das mal „Sommer-Test“. Da kann man schon mal sehen, ob es einem gefällt. Wenn’s warm ist und man ohne viel Zubehör zum See fährt.

Ich finde es gut! Vor allem, weil den meisten Menschen das Wasser noch zu kalt ist. Da liegen sie auf der Wiese und ich habe den See für mich. Also fast. Weil es ja immer ein paar „Verrückte“ gibt… 😉

Gestern war ich spontan am Starnberger See. Wie kalt oder warm das Wasser ist? Hm. Mein neues Badewannenthermometer meinte 17, die Messstelle in Starnberg 12. Meine Haut: 15 Grad. Jedenfalls warm. So dass ich einfach reingehen und schwimmen konnte. Herrlich. Trotzdem nur Oma-Brust, aber schön!! Und an Land ein gaaaanz zartes Kribbeln. Also, wenn man darauf achtet. Und wenn man es vom Winter kennt. Voll toll!

Der Starnberger See gehört den SUPlern und den mutigen Schwimmern.

Und das Beste: keine kalten Finger! Umziehen null Problemo. Und dann die Sonne, die einen schön aufwärmt. So dass man noch mal reingehen mag. Und nochmal.

Idyll mit Birke am Starnberger See

Zum Eisschwimmen wurde es nur, weil es nach dem Schwimmen ein Eis gab. Eis-Schwimmen also statt Eisschwimmen!

Und heute war ich dann am Waldschwaigsee. Das ist nicht so weit zum Radln wie der Starnberger See und nicht so voll wie am Langwieder und Lußsee.

Auch idyllisch, anderer See: Waldschwaigsee. Kleiner, aber dafür auch wärmer!

Und da war es echt wie im Sommer. Sonnen, lesen, schwimmen, sonnen, lesen, schwimmen! Das Wasser ist schon richtig warm (Thermometer: 20, Haut: 17/18). Und trotzdem danach ein schönes Kribbelgefühl auf der Haut. Ein leichter Schauer. Und weil es so sommerlich war, bin ich im Bikini geschwommen. Endlich wieder Wasser am Bauch spüren! Toll! Und an Land einfach von der Sonne trocknen. Ohne umziehen. Der Test-Sommer ist schön!


Frühlingsschwimmen

Der Frühling ist da. Endlich. Am Dienstag war Frühlingsanfang bei Minusgraden, aber heute gab’s Sonne und es war windstill. Perfekt zum Eisschwimmen. Oder Frühlingsschwimmen.

Ich muss sagen, dass meine Motivation ziemlich gesunken ist, seit der Radlweg nicht mehr benutzbar ist und ich über eine blöde Ampel und durch eine Straße mit Parkplätzen fahren muss. Dennoch habe ich mich heute aufgerafft und bin zum Langwieder See gefahren. Bevor die ganzen Sonntagsausflügler kommen…

Am Langwieder See war es dann noch ruhig und der See selbst lag spiegelglatt da. Herrlich! Und mir war vom Radln warm.

Also umziehen und rein ins kühle Nass. Mein digitales Thermometer hat grad keine Batterien und deshalb ist das alte analoge mitgekommen. Es zeigt aber je nach Blickwinkel alles von 5 bis 10 Grad an.

An den Füßen und Beinen ist es nicht kalt. Sogar eher angenehm. Ich gehe zügig weiter und tauche unter. Kühl, aber gut. Als ich schwimme, kommt die Kälte. Ich bin ja in Ufernähe, wo ich stehen kann. Also alles gut. Aber kalt!

Ich schwimme weiter. Und zurück. Und nochmal hin. Und dann muss ich mich ganz schön zusammenreißen, um auch noch zurück zum Anfang zu schwimmen. Es ist nämlich echt kalt. Aber das will ich jetzt durchziehen und deshalb schaffe ich es auch.

Dann nix wie raus und das Handtuch rumgewickelt. Schön! Die Sonne wärmt. Von innen ein Hitzeschwall. Toll! Es durchflutet mich richtiggehend. Ein Wahnsinn!

Auch, nachdem ich wieder angezogen bin, fühlt es sich noch toll an. Ich kann das jetzt gar nicht wirklich beschreiben. Es war einfach toll! Erfrischt. Ein regelrechter Kick!

Dann radle ich heim und bin sehr glücklich und froh, dass ich trotz des blöden Radlwegs zum See gefahren bin!


Goldener Tegernsee

Wer kann da widerstehen? Blauer Himmel, Sonnenschein, gelb-orange leuchtende Bäume und in der Mitte ein See – der Tegernsee.

Herbstfarben am Tegernsee

Gelb-blau ist Bayern zur Zeit…


 

Ich musste da natürlich schwimmen. Und es war natürlich herrlich. Eigentlich gar nichts Neues. Das Wasser hatte 13 Grad, es kostet mich in der Sonne ein kleines bisschen Überwindung zum Reingehen. Doch dann bin ich drin und schwimme los. Erstmal am Ufer entlang, weil ich auf Nummer sicher gehen möchte. Doch es ist so herrlich, klar und prickelig, dass ich beim Zurückschwimmen doch noch einen Schwenk mache und zum Segelschiff schwimme. Das Schiff selbst ist gar nicht mehr da, es ist schon in der Winterpause. Aber seine Boje hängt im Wasser und so schwimme ich dorthin. Von da habe ich auch einen schönen Blick über den See Richtung Norden, es ist traumhaft.

Meine Badestelle in schönster Herbststimmung

Beim Rausgehen ist mir dann sogar richtig heiß – nur ganz kurz. Aber es durchströmt mich eine Art Hitzewelle. Auf dem Steg genieße ich noch die warmen Sonnenstrahlen und das schöne Herbstambiente. So wie es aussieht, wird es die kommenden Tage noch sommerlich warm bleiben, so dass es noch einige Sonnenschwimmausflüge geben wird. Wenn auch nicht im Tegernsee …