Anderes Grün im Tegernsee 

Der Tegernsee hat noch immer ziemlich viel Wasser und das ist recht kühl. Leider! Denn für große Schwimmausflüge ohne Neo sind 18 Grad zu kalt. Sagte übrigens auch die Wasserwacht, wie in der „Tegernseer Zeitung“ heute – am Tag danach – zu lesen war.

Hochwasser am 27. Juli 2017 im Tegernsee. Der Steg ist grad noch über der Wasseroberfläche

Noch immer ziemlich viel Wasser im Tegernsee

Ich möchte aber trotzdem schwimmen und so starte ich am Vormittag einen Erkundungstrip. Der See ist wellig und frisch. Das Reingehen klappt prima, bei den ersten Schwimmzügen spüre ich aber die Kälte. Auf den Wellen tanzen die Sonnenstrahlen. Ein Glitzerschwimmvormittag. Sehr hübsch!

Wenn der Tag schon so glitzernd startet…

Am Nachmittag packe ich dann aber die Boje, Schwimmbrille, Kappe und: Ohrenstöpsel. Wenn das Wasser Kühler ist, hilft es ungemein, wenn kein Wasser ins Ohr kommt. Weiß ich von Christof Wandratsch und aus eigener Erfahrung.

Ich starte. Erstmal Oma-Brust. Der See ist spiegelglatt und noch immer recht frisch. Besonders am Hals spüre ich das kalte Wasser. Ob ich es schaffe, den Kopf unterzutauchen? Hm… erstmal vorsichtig das Gesicht eintauchen. Kalt. Aber: geht eigentlich. Also ein paar Züge Brust. Aha. Geht. Gar nicht so kalt.

Dann schlage ich meine Route zur Schiffsanlegestelle ein und fange an zu kraulen. Ui! Das geht gut! Nicht kalt. Und das Wasser ist schön griffig. Ich bin sofort in meinem Element und schwimme und schwimme und schwimme! Mann! Und das hätte ich mir beinahe entgehen lassen! Ich genieße es. Und merke, wie die Sonne meine Schultern wärmt. Wenn sie hinter ihrer Wolke rausschaut. Das ist auch so ein tolles Gefühl! Und das fühle ich nur, wenn das Wasser kühl genug ist. Und dann genieße ich es. Unter mir und um mich herum das kühle Wasser, von oben versucht die Sonne mich zu wärmen. Wahnsinn!

Wenn man gaaaanz genau hinschaut, kann man meine Schwimmstrecke erkennen…

Und noch etwas fällt mir auf: Das Grün des Tegernsee ist heute anders. Grünlicher als sonst. Normalerweise geht es ins Bläuliche, heute aber eher ins Gelbliche, fast lindgrün. Und dazu natürlich die Sonnenstrahlen, die sich unter Wasser bündeln.

Ich habe meine Uhr nicht dabei. Schwimme bis fast zur Anlegestelle. Dann kommt leider genau das Schiff. Ich mache kehrt und schwimme zurück. Zum Warten ist es zu kalt. Und mir wäre eine lange Strecke, wie Lutz sie im Ammersee für den Feiertag geplant hat, leider zu kalt.

Schön war es jedenfalls! Als ich aus dem Wasser komme, kribbelt es unter der Haut ein bisschen. Und ich muss unwillkürlich denken: bald, bald ist wieder Eisschwimmen angesagt – mit Kribbeln und diesem unbeschreiblichen Gefühl! Schwimmen ist einfach toll! Großartig! Wunderbar!

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Über Petra

Endlich habe ich einen Balkon und kann meine Pflanzenlust ausleben. Ich möchte Euch daran teilhaben lassen. Außerdem freue ich mich auf Eure Erfahrungen, Bilder, Tipps und Tricks! Zeige alle Beiträge von Petra

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