Monatsarchiv: März 2017

Feierabend-Schwimmen 

Vorteil des Frühlings: Es ist schön lange hell. Und genau das haben wir heute genutzt zu einem Feierabend-Schwimmen. Fühlte sich schon fast nach Sommer an, mit der Abendsonne über dem See …

Abendsonne über dem Langwieder See


Es war etwas arg wellig, weshalb das Schwimmen in die eine Richtung nicht so schön war. Dafür war’s in die Gegenrichtung umso schöner! Das Wasser hatte 11,5 Grad. Da hat die Sonne ganze Arbeit geleistet. Am Montag waren es nämlich noch 9,5 Grad. 

Fast schon sommerlich und grünes Wasser am Montag


Und wenn ich schon kein kaltes Tegernsee-Wasser bekomme, mache ich jetzt ein Feierabend-Bier auf. Ist ja auch Tegernsee-Wasser und hat etwa 8 Grad … 😉

Das ist auch Tegernsee und hat 8 Grad!


Reizlos

Der Frühling ist da. Nicht nur an Land, auch im Wasser. Der Langwieder See hat zwischen 8 und 10 Grad, je nach Tag. Ich war zum Beispiel gestern, da hatte das Wasser 9,5 Grad. Es wehte ein leichter Ostwind und die Sonne schien. Da der Langwieder See von östlicher Seite geschützt ist, war er spiegelglatt und das Wasser schön klar. Deshalb war das Reingehen überhaupt kein Problem. Und auch das Schwimmen war easy. Ich bin zwei Runden geschwommen, etwa 7 Minuten (meine Uhr hat unterwegs den Geist aufgegeben).


Und was soll ich sagen? Es war schön, aber der Reiz, die Überwindung, sind weg. Es ist schon jetzt wie im Sommer: Reingehen, schwimmen, rausgehen. Nur das Umziehen erinnert noch ans Frühjahr. Denn an Land merke ich schon noch deutlich, dass es nicht Sommer ist. Und wer hätte gedacht, dass ich in Wasser, das knapp 10 Grad hat, so easy und normal schwimme wie im Sommer. Ich schwimme zwar noch Oma-Brust, denke aber, dass ich den Kopf untertauchen könnte um zu kraulen.Vielleicht sollte ich das ausprobieren? Denn ansonsten ist es jetzt – leider – etwas unspektakulär. Nicht für die Zuschauer oder für andere, aber für mich. Es kostet keine Überwindung, ins Wasser zu gehen. Beim Schwimmen hat es ein bisschen am Rücken gekribbelt, aber das war’s auch schon. Schade!

Oder ich muss doch noch mal in den Tegernsee. Der ist noch nicht so warm … 😉


Unterschiede

Ich mag diese halb-sonnigen Tage wie heute! Das Wetter ist gut, aber das wissen nur wenige zu schätzen. So kann ich meinen Hobbys frönen und bin ungestört. Und zum Eisschwimmen braucht man keine Sonne. Zumindest jetzt nicht mehr, denn die Luft ist mit 10 bis 14 Grad angenehm warm. Weiterer Vorteil: Der Unterschied zwischen Luft und Wasser ist viel geringer. Das Reingehen kostet weniger Überwindung. 

Bestes Eisschwimmwetter!


Ich war am Langwieder See, der 8,1 Grad hatte. Fühlt sich schon deutlich wärmer an, wenn ich da die ersten Schritte im Wasser mache. Allerdings ist es mir jetzt schon ein paar Mal so gegangen, dass mir etwa 20 Sekunden nach dem Losschwimmen bissl komisch wurde. Bissl Übelkeit und schnellerer Puls. Nicht schlimm, geht auch wieder schnell weg. 

Als das rum war, war das Schwimmen (weiterhin Oma-Brust) total schön! Ich merke den Unterschied zum richtig kalten Wasser deutlich. Die Bewegungen sind ruhiger und runder. Auch anders als im Herbst, als der See dieselbe Temperatur hatte. Aber da wurde es ja immer kälter. Jetzt wird’s wärmer. Das ist echt spannend zu beobachten. 

Und weil das Schwimmen so gut lief und der See so schön war, bin ich über den See geschwommen. Naja … von einer Ecke in die andere. Etwa anderthalb Minuten. Aber immerhin! Das war toll. Kribbeln und bitzeln im Wasser inklusive!

Zu der Kiesstelle gegenüber bin ich geschwommen!


An Land musste ich mich fix umziehen, denn warm ist es nicht. Und ich will ja gesund bleiben. Da kam nach 5 Minuten schwimmen kein Zittern, aber heiße Schauer über den Rücken! Wow!


Ice, Ice Baby!

Weil der Langwieder und der Lußsee inzwischen schon frühlingshaft warmes Wasser hatten und ich einfach Gefallen am kalten Wasser gefunden habe, wollte ich am Wochenende ncohmal im Tegernsee schwimmen. Der hat nämlich noch Eiswasser (laut Definition der IISA alles zwischen 0 und 5 Grad)! 4,2 Grad waren’s am Freitag. Bissl Wind zwar, aber mei – man kann nicht alles haben. Auch ohne Begleitung, weil der Papa noch arbeiten war. Also allein zum See, ruck-zuck rein und geschwommen. Schon kalt, aber auch schön kalt. Insgesamt habe ich es gute zwei Minuten ausgehalten. Danach schönstes Kribbeln und daheim auf der Terrasse trotz Sonne bissl Zittern. Naja. Und dann kommt der Papa  – und was hat er dabei? Ein Eis! Das erste Eisdieleneis der Saison – und das direkt nach dem Eisschwimmen. Fast schon bissl wie im Sommer, wenn es nach dem Schwimmen ein Eis gibt. Gewärmt hat es mich zwar nicht, aber es war köstlich!

Am Samstag dann Föhnsturm, da habe ich nur Bilder gemacht und das Schwimmen den Enten überlassen. Eine hat sich sogar im Wellenreiten versucht …

Die Ente genießt die Wellen und übt Wellenreiten

Mystische Stimmung im Gegenlicht

Der Tegernsee hat nicht nur Wellen, sondern auch mehr Wasser. Als Schnee lag, waren die großen Steine die Uferlinie.

Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr …


Ich bin dann am Sonntag wieder schwimmen gegangen. Der Regen hatte gegen Mittag aufgehört, der Wind ebenso. Also schnell nutzen und schwimmen. Mit dem Papa als Aufpasser und Fotograf.

Eisschwimmen – einfach herrlich!

Nachts hatte es auf den Bergen geschneit, jetzt steigen die Wolken auf. Den Enten ist es wohl zu kalt im Wasser …


Da es an Land kühl war, etwa 6 Grad, bin ich nicht lange geschwommen. 1’18 Minuten bei 4,2 Grad Wassertemperatur. Was mir aufgefallen ist: Beim Schwimmen hat sich im Herbst immer so eine warme Schicht direkt unter der Haut gebildet, die kommt nicht mehr. Ist das Wasser zu kalt? Bin ich zu abgekühlt? Seltsam … Das Kribbeln danach war wieder 1A!

Das Thermometer zeigt, sobald es an Land ist, eine etwas höhere Temperatur. Im Wasser waren’s 4,2 Grad.


Und was passierte dann? Die Sonne kam raus und alle Wolken waren weg – schönster blauer Himmel. Ach, menno…. DAS wär’s gewesen!

Beim Spaziergang schien die Sonne – so schön kann’s in Bad Wiessee sein!

Der See und Wallberg mal von einer anderen Stelle …


Heute war ich nach dem Schwimmen im Dantebad (warmes Wasser!) noch in der Sauna. Da gibt’s zwei unterschiedliche Tauchbecken: eins wie eine Tonne, nur zum Untertauchen, und ein längliches (draußen), da kann man einen Brustschwimmzug schwimmen. Da war ich dann drin und bin paar Mal hin- und hergeschwommen. War gar nicht so kalt, ich schätze mal, dass das Wasser 9 Grad hatte. Und danach? Bestes Kribbeln! Wie nach dem Eisschwimmen! Wer dieses einmalige Gefühl mal erleben möchte, sollte einfach länger im Tauchbecken bleiben. Und wenn’s eins gibt, in dem man kurz schwimmen kann: umso besser! Aber obacht: Macht süchtig!