Monatsarchiv: Februar 2016

Neues vom Eisschwimmen

Am Samstag waren Andi und ich wieder Eisschwimmen. Wieder im Tegernsee, aber an einer anderen Stelle: Kaltenbrunn, am nördlichen Ende des Sees. Vorteil hier: Mehrere Stege, weil es im Sommer ein Yachtclub ist.

 

Der Wallberg mal aus einer anderen Perspektive. In Kaltenbrunn gibt’s Stege, die als Schwimmziele dienen können. Wir sind ungefähr auf Höhe der Pfosten ins Wasser und nach rechts zum Steg geschwommen.

Der Vorteil der Stege: Wir konnten uns eine Strecke zum Schwimmen vornehmen. Weil wir ja beim letzten Mal festgestellt haben, dass wir irgendwie zu früh aus dem Wasser gegangen sind. Ein Ziel wäre hilfreich – dachten wir uns und bestätigten uns andere.

Ausziehen und bis zum Bauch ins Wasser gehen – das läuft mittlerweile wie am Schnürchen. Es war ganz schön windig, der See wellig und auch nicht so klar wie die letzten Male. Das Ambiente erinnerte fast schon an den Sommer. Die Wassertemperatur natürlich nicht! Mein Kinder-Badewannen-Thermometer ist nicht wirklich zuverlässig, es zeigt immer sechs, sieben Grad an. Die offizielle Messstelle in Gmund vermeldete 4,5 Grad.

Andi legte vor und ist im flachen Wasser bis zu dem gegenüberliegenden Steg geschwommen. Und ich hinterher. Da ich den Kopf nicht untertauche, spüre ich die Kälte immer arg am Hals und Nacken. Beim Zurückschwimmen war ich dann froh, dass ich wieder an Land gehen kann. Aber das Gefühl war unbeschreiblich! Es hat direkt unter der Haut gekribbelt, wurde sogar richtig warm und heiß. Eine ganz, ganz neue und tolle Erfahrung! An Land hat Andi die Schwimmstrecke mit Schritten abgemessen: 25 Meter einfach – also 50 Meter geschwommen. Wir sind zufrieden!

 

So sehen Sieger aus – oder zumindest glückliche Eisschwimmer!

Lustige Anekdote: Abends waren wir noch in der Sauna. Im Tauchbecken fiel es mir extrem schwer, komlett unterzutauchen. Sowohl in der „Tonne“ als auch im Becken, in dem man ein paar Züge schwimmen könnte. Verrückt! Drinstehen ging gut und sogar recht lang, aber die letzten Zentimeter unterzutauchen – keine Chance! Und das Wasser hat dort neun Grad – doppelt so warm wie der See.