Monatsarchiv: Dezember 2015

Integration und Knigge

In der Vergangenheit war oft die Rede von „Integration“. Das passt jetzt auch wieder im Schwimmbad. Wenn auch etwas anders als in der großen Politik. Aber auch im Schwimmbecken tauchen um Weihnachten viele Neulinge auf. Die Fraktionen „neuen Badeanzug zu Weihnachten bekommen“, „Weihnachtsspeck abtrainieren“, „endlich Zeit für Sport“ und nicht zu letzt die mit den guten Vorsätzen. Kurz gesagt: Neulinge, die keine Ahnung haben. Das klingt jetzt zwar etwas hart, aber ich spreche aus Erfahrung.

Wie erkennt man Neulinge? Nun ja – sie „schwimmen“ auf der Sport-Schwimmerbahn. Obwohl – kann man es schwimmen nennen, wenn man sich über Wasser halten kann? Vielleicht ja, weil die Fettaugen auf der Suppe ja auch schwimmen …. Sei’s drum. Sie sind da und wollen schwimmen. Schön und gut – dann sollten sie sich aber auch an ein paar einfache Regeln halten. Die meisten Regeln sollten vom Straßenverkehr her bekannt sein. Möchte man meinen …

Meine Lieblinge:

  • … stehen ewig am Beckenrand und schwimmen los, wenn jemand kommt. Wäre nicht weiter schlimm, wenn sie schneller wären, als der Ankommende und Weiterschwimmende.
  • …überholen und brauchen dafür 48 Meter – also fast die ganze Bahn – oder überholen und sind dann so außer Puste, dass sie entweder bei der Wende im Weg stehen oder schwimmen dann so langsam, dass man sie selbst wieder überholen muss.
  • … schwimmen erst langsam und gemütlich, bis sie merken, dass sie überholt werden. Dann geben sie Gas, was den Überholvorgang erschwert. Wozu?
  • … zwicken den Überholenden noch schnell in den Fuß, bevor man weg ist.
  • … bleiben am Beckenrand genau in der Mitte – also an der schwarzen Linie – stehen.
  • … landen zum Wenden rechts der schwarzen Linie und gehen zu Fuß auf die linke Seite zum Weiterschwimmen – allerdings ohne auf den „Verkehr“ zu achten.
  • … stehen ewig am Beckenrand rum zum Ratschen, ohne Platz für die schwimmenden Schwimmer zu machen.
  • … ziehen mit ihrem Arm über der Leine – das geht sowohl über als auch unter Wasser.
  • … können ihre Fähigkeit und Schnelligkeit überhaupt nicht einschätzen.
  • … beschweren sich, wenn sie überholt werden.

Ich frage mich, warum man in seiner Freizeit, wenn man etwas macht, das man gern und freiwillig macht, gegenseitig das Leben bzw. Schwimmen so schwer macht. Etwas mehr realistische Selbsteinschätzung, ein bisschen Rücksicht und mehr Miteinander – das wäre schön.

Wenn die Bahn gut besucht ist, muss halt der Trainingsplan angepasst werden. Da muss nicht unbedingt Schmetterling trainiert werden. Und wer nur Brustschwimmen kann oder will, sollte vielleicht nicht bei den Kraulern trainieren.

Denn Brustschwimmer sind in der Regel schwerer zu überholen, da sie sehr ausladend schwimmen. Ich verstehe da manche Leute einfach nicht … aber vielleicht liegt es einfach daran, dass sie nicht wissen, wie es ist, wenn man überholen muss. Schön wäre es, wenn die Bademeister hier etwas regulierend eingreifen würden.

Doch in München geht man davon aus, dass sich das schon von selbst regelt. Aber als Frau sagt man den Mitschwimmern lieber nichts. Da wird man nur blöd angeredet. „Sie wollen hier ja nur schnell schwimmen“, war mal so ein Kommentar. Wohlgemerkt in der Sportschwimmerbahn!

Warum muss man sich rechtfertigen, wenn man schneller ist und in dem dafür vorgesehenen Bereich trainiert? Und warum sehen die langsamen Schwimmer nicht ein, dass sie in ihrem Bereich schwimmen können? Sollen wir sportlichen Schwimmer in den Bereich mit den Trockenhaarschwimmern und Tratschwellen gehen? Da käme Freude auf!

Naja – aus Erfahrung wissen wir ja zum Glück, dass diese Welle auch abebbt. Anfang Januar geben die ersten ihre guten Vorsätze auf, einige ziehen es bis Ende Januar durch. Und dann haben wir das Becken wieder für uns!

Benimmregeln im Schwimmbad und speziell in der Sportbahn haben übrigens die Limmatsharks aus der Schweiz hier zusammengefasst. Und die Kollegen vom Triathlon-Magazin hier – nicht, dass jemand sagt, dass die Etiquette nur in der Schweiz gilt – aufgelistet.

 

 


Tegernsee-Schwimmen

Weihnachten, das ist ja die Zeit für Wünsche – und die Zeit, in der Wünsche in Erfüllung gehen. So auch bei mir. Der Tegernsee ist mein Heimat-See, an dem ich ja leider nicht wohne. Wohl aber meine Eltern. Und der Tegernsee ist für mich immer etwas Besonderes. Heimat – auf so vielen Ebenen. Und eben auch Schwimm-Heimat. Da habe ich meine ersten Schwimmzüge gemacht. Da war ich als Kind gefühlt jeden Tag von früh bis spät im Sommer drin. Da waren wir schon im Mai bei den ersten warmen Tagen drin – bei 9 Grad Wassertemperatur. Und jetzt, da ich das „Eis-“ oder „Winterschwimmen“ für mich bissl entdeckt habe, musste ich also auch in den Tegernsee. Und weil man nicht alleine gehen sollte, musste ich erstmal meine Eltern darüber informieren. Ganz langsam und behutsam habe ich sie an das Thema herangeführt. „Spinnst du“, kam von meiner Mutter. Übrigens im selben Atemzug wie der Hinweis, dass meine frühere Lehrerin das ja täglich – bei jedem Wetter – das ganze Jahr über gemacht hat…

Mein Papa meinte zwar, dass er mir nicht helfen kann, wenn was passiert, aber dass er mitkommt und aufpasst. Und das Beste: Dass er Bilder machen kann. Gesagt, getan! Petra schlüpft also in den Badeanzug und zieht warme Klamotten an, packt die Boje, Thermometer und Handtuch. Papa bekommt das Handy und los geht’s. Zum Glück ist „unsere“ Badestelle am See unbesucht, so dass ich meine Ruhe habe. Auf dem Steg kann ich alles bequem ablegen.

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Luxus-Plätzchen am See: Auf dem Steg kann ich alles ablegen. Außerdem scheint die Sonne.

Die Sonne scheint, das Wasser ist ruhig und unfassbar klar! Wenn man seinen See vor allem im Sommer kennt, ist das klare Winterwasser immer wieder unglaublich! Und es ist relativ wenig Wasser drin. Das fällt mir auf, als ich reingehe. Normalerweise wird’s nämlich ziemlich schnell tief. Mahnende Papa-Worte vom Ufer: „Geh nicht zu weit rein!“ – Ich stehe bis zu den Knien im Wasser. Und wie immer ist es an den Füßen erstmal nicht wirklich kalt. Ein Blick aufs Thermometer: Etwa 7 Grad. Die Hände einzutauchen ist auch wie immer das Schlimmste.

eintauchen

Der Tegernsee hat 7 Grad – und 20 Zentimeter zu wenig Wasser. Normalerweise wäre ich hier brust- und nicht knietief im See!

Doch dieses Mal fackle ich nicht lange rum. Hände eintauchen, kurz warten. Die Sonne scheint auf den dunkelblauen Badeanzug und wärmt. Und dann konzentriere ich mich, sage mir: Gleich wird’s kalt – und tauche ein zum Schwimmen. Es ist kalt – aber schön. Da ich hier parallel zum Ufer schwimmen kann und an jeder Stelle gut wieder aus dem Wasser kommen kann, falls nötig, schwimme ich zwölf Brustzüge in die eine Richtung und drehe dann erst um. So weit bin ich noch nie im kalten Wasser geschwommen.

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Traumhafte Kulisse mit Wallberg und Setzberg. Zwölf Oma-Brust-Züge bin ich in eine Richtung geschwommen. Und zurück auch wieder.

Erst nach der Hälfte beim Zurückschwimmen merke ich, dass es echt kalt ist. Mir wird fast ein bisschen übel. Aber nicht schlimm, ich kann noch zwei Züge machen, dann bin ich fast am Ausgangspunkt und gehe die letzten zwei, drei Schritte zu Fuß. Was bin ich stolz! So weit geschwommen – und das bei 7 Grad im besten See von allen! Es könnte immer Weihnachten sein!


Winter-Schwimmen 

In München ist von Winter noch immer keine Spur. Lediglich die tief stehende Sonne und deren kurze Anwesenheit lassen auf Dezember schließen. Und so machen Andi und ich uns auf zum See. Wir wollten den Feringasee in Unterföhring testen. Doch leider gibt’s da eine Gaststätte mit Sonnenterasse und deshalb kein ruhiges Fleckerl für uns. Kinder, Hunde, Omis – alles ist hier unterwegs. Wir beschließen: Rückzug und auf zum Feldmochinger See. Wie mir aus dem Sommer dann einfällt: Der See mit dem kalten Boden.
Naja. Dort angekommen, gehen wir zu der Stelle von letzter Woche.


Während wir unser Zeug auspacken, steigt ein Rennradler vom Radl, zieht sich komplett nackig aus – und schwimmt. Ziemlich lange hin und her. Voll toll!

Im Gegensatz zu letzter Woche ist es heute windstill und es gibt keine Schleierwolken. Und wir haben Badelatschen gegen den kalten, batzigen Boden dabei.


Kurzer Ratsch mit dem nackten Schwimmer, der seinen Ausflug beendet hat. Er macht das öfter.

Ich stehe bis zu den Knien im See. Das Wasser hat 7-8 Grad. So genau kann ich das nie sehen. Wieder kostet es mich Überwindung, die Hände einzutauchen. Es fühlt sich an wie flüssiges Eis. Obwohl es ja gar nicht sooo kalt ist.


Ich bitte Andi, auch reinzukommen. Da er immer schneller drin ist als ich, haben wir gesagt, dass ich den Anfang machen kann. Und dann passiert es: Ich gehe einen Schritt weiter – mein Badeanzug ist nass. Und dann tauche ich ein. Schwimme ein, zwei, zweieinhalb Züge. Mehr geht nicht. Es ist echt kalt! Aber schön war’s. Andi ist auch kurz untergetaucht.

 

Andi grinst, Petra friert …

 
Kalt ist mir jetzt  – zwei Stunden später – noch immer.  Allerdings ohne zittern.  Nur kalt von ganz tief drinnen. Direkt nach dem Rauskommen war’s aber sehr genial. Kalt und frisch. Wie ein neuer Mensch. Ein kalter halt …


Anlaufschwierigkeiten

Das Chlorhuhn ist natürlich nach wie vor hauptsächlich im Becken unterwegs – auch, wenn die letzten Einträge anderes vermuten ließen … 🙂

Heute hatte ich mal wieder „Anlaufschwierigkeiten“ – oder eher „Anschwimmschwierigkeiten“. Und nein, das Wasser war nicht zu kalt. Es war fast zu warm. Aber das meine ich nicht. Ich bin nicht richtig in die Gänge gekommen. Und das war besonders ärgerlich, weil die Bedingungen gut waren: Zu dritt auf der Bahn, anständige Mitschwimmer. Aber es wollte nicht. Abwechslung half auch nix: Kraulen, Rückenschwimmen, Pullboye – irgendwie war der Wurm drin. Ok, dachte ich mir, das gibt’s. Dann schaust halt, ob du die 3.000 Meter machst. Dann kamen komische Leute und ich dachte schon, das wird gar nix mehr. Bahn gewechselt, die dann kurzzeitig (100 Meter) für mich gehabt. Aber dann lief’s. Irgendein Knoten hat sich gelöst und ich bin einfach gekrault. Als die 3 Kilometer voll waren, war ich so im Flow, dass ich einfach weitergeschwommen bin. Obwohl wir dann schon zu viert oder fünft auf der Bahn waren. Aber lustigerweise blieb jeder „an seinem Platz“, wir hatten alle dasselbe Tempo und keiner ging dem anderen im Weg um. Faszinierend, sowas habe ich noch nie erlebt.

Zwischendrin kam sogar noch die Sonne ein klein bisschen raus. Im Dantebad in München schwimmt man ja auch im Winter draußen. Sehr herrlich – und manchmal fast kitschig. Denn die untergehende Sonne hat das Wasser rosa gefärbt. Und als Frau Sonne weg war, kam Herr (Halb)Mond und hat zugeschaut.

Am Schluss waren’s dann 4.000 Meter. Glückliche. Im Flow. Mit mir im Reinen. Kopf frei. Knoten geplatzt. Nur das Wasser und ich. Fein. So soll’s sein!

 


Weichei

Gestern, Sonntag, 3. Advent, wollten wir das schöne Nicht-Winterwetter nochmal zum Eisschwimmen nutzen. Wobei „Eisschwimmen“ ja etwas hoch gegriffen ist, wir sind ja nur kurz untergetaucht und sind ein paar Züge geschwommen – mit Kopf über Wasser und einer Wassertemperatur von zuletzt 9 Grad. Fürs Eisschwimmen müsste das Wasser maximal 5 Grad haben.

Nichtsdestotrotz bezeichnen wir das Unternehmen als „Eisschwimmen“. Nach den unangenehmen Hundeerlebnissen und mangels Auto sind wir nicht zum Lußsee, sondern zum Feldmochinger See gefahren. Den kenne ich auch aus dem Sommer noch. Großer Vorteil: Hunde sind an der Leine zu führen. Wir fanden auch eine ruhige Stelle am See, an der nur wenige Spaziergänger vorbeikamen. Und es gab sogar eine Bank, auf der wir unsere Sachen ablegen konnten. Leider war der Boden unglaublich batzig. Und kalt! Also barfuß dann …

 

Der Feldmochinger See im Sommer

Die Sonne schien durch die Schleierwolken hindurch, doch leider wehte ein fieser, leichter, kalter Wind. Mit dem schwarzen Fleece war es angenehm warm, aber ohne merklich kalt. Obwohl es wahrscheinlich etwa 10 Grad Lufttemperatur hatte. Ich gehe also ins Wasser, Boje Paul ist auch dabei und natürlich das Thermometer. Es zeigt nach seinem Tauchgang 7 Grad Wassertemperatur an. Meine Füße spüre ich schon nicht mehr. Ich stehe ziemlich lange bis zu den Knien im Wasser. Weiter geht irgendwie nicht. Der Wind frischt immer wieder auf, die Sonne verschleiert sich jetzt stärker. Wahrscheinlich hat sie keine Lust auf das Drama am See.

Nachdem es die letzten Male so war, dass der Andi schneller im Wasser war als ich – und deshalb auch früher wieder raus wollte, beschlossen wir, dass ich vorgehe. Deshalb sitzt er jetzt noch auf dem Baumstamm am Ufer und schaut mir zu. Ich gehe nochmal raus aus dem Wasser, doch es lässt mir keine Ruhe. Ich muss nochmal rein. Bis zu den Knien – weiter geht nicht. Ich spüre keine Füße mehr. Sie sind tot. Ich beende das Experiment.

Andi ist wild entschlossen, er will reingehen. Ich warte am Ufer. Und tatsächlich: Recht fix ist er so weit im Wasser, dass die Badehose nass ist. Dann noch ein bisschen weiter und sein Bauchnabel ist nass. Und dann taucht er unter. Schnauft wie immer und kommt wieder raus. „Schwimmbewegungen hätte ich keine machen können, so kalt ist es“, keucht er. Wir gehen zur Bank und unseren Sachen zurück. Die Füße sind nicht nur eingefroren, sie sind auch dreckig vom Baatz. Ich erinnere mich an die Worte von Sabine: „Nicht rubbeln!“. Sabine ist Eisschwimmerin und ich habe sie ja im Februar besucht. Irgendwann sind die Füßchen einigermaßen sauber, so dass ich mich anziehen kann. Aber auftauen wollen sie nicht. Nicht, als ich die Socken anziehe. Nicht, als ich sie mit den Händen wärme. Nicht beim Gehen. Nicht beim Radln. Nicht im Café bei heißer Schokolade. Und daheim nur langsam, als ich ihnen eine kleine, nicht zu heiße, Wärmflasche mache.

Jetzt, wo meine Füße wieder aufgetaut sind, frage ich mich, wozu das Ganze. Ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Nochmal versuchen – und wieder scheitern? Es bleiben lassen – und schon deshalb scheitern? Nach dem Motto: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren? Und überhaupt? Wozu macht man sowas? Ins kalte Wasser gehen, wissen, dass man danach richtig, richtig friert. Ein paar Meter, wenn überhaupt, zu schwimmen? Sich selbst etwas beweisen? Anders als die anderen sein wollen? Ich weiß es noch nicht. Vielleicht finde ich es raus?

Hier gibt’s einen Artikel vom Eisschwimm-Camp mit Christof Wandratsch.

 

 


Nikolaus-Schwimmen 

Es ist Nikolaustag und der zweite Advent. Winter in Bayern. Das heißt: 12 bis 15 Grad Lufttemperatur, blauer Himmel und Sonnenschein. Ideale Bedingungen für einen weiteren „Eisschwimm“-Versuch.


Das Wasser im Lußsee hat 9 Grad. Der leichte Wind stört kaum und so fällt auch das Ausziehen nicht schwer.


Im Wasser muss ich meine Füße erstmal an die Kälte gewöhnen. Es ist nicht schlimm. Die Sonne wärmt meinen Badeanzug. Es kostet mich wie immer die meiste Überwindung, die Hände und Arme ins Wasser zu tauchen.

Ich stehe bis zum Bauch im Wasser – da ist der Andi schon wieder untergetaucht!


Und wie immer: Es kommen Spaziergänger mit Hunden an unserer Decke vorbei. Die ganze Wiese ist frei – und wo müssen die Zwei- und Vierbeiner vorbei? An dem schmalen Streifen zwischen See und Decke! Kurz rausgeschimpft. Dann tauche ich auch ab. Spüre das kalte klare Wasser und schwimme ein paar Züge Oma-Brust. Es ist kalt, aber schön. Den Kopf traue ich mich nicht unterzutauchen.


 Wir schwimmen ein paar Züge hin- und her. Immer nah am Ufer, wo wir locker stehen könnten. Insgesamt waren es acht Minuten – vom ersten Schritt bis zum Rausgehen.

Die Füße sind knallrot und der Rücken prickelt. Die Sonne wärmt uns äußerlich. Doch ich merke, dass es tief in meinem Körper kalt ist. Ich zittere etwas, aber nicht schlimm oder lang. Dafür war ich zu kurz im Wasser.


Es war jedenfalls wieder sehr schön. Vor allem, weil wir kürzlich aufgeben mussten. Es war zu neblig und windig. Da konnten wir nur kurz mit den Füßen rein. Die restlichen Klamotten blieben an. Doch scheitern gehört dazu. Und macht das nächste Mal umso toller!